Ein Mörder im Königspalast

Morgen ist der 161. Jahrestag des versuchten Mordanschlags auf Isabel II., Königin von Spanien, am 2. Februar 1852.

 

 

Reiterstatue vor dem KönigspalastAn diesem Tag feierte man eine Messe in der Kapelle des Königspalastes in Madrid, an der auch Ihre Majestät König Isabel II. teilnahm. Nachdem die Messe zu Ende war, zog sich die Königin in Ihre Herrschaftsräume zurück, als eine mit einem geistlichen Gewand gekleidete Gestalt auf sie zukam und Anstalten machte, ihr ein Schreiben zu überreichen. In dem Moment, als die Königin anhielt, um dem vermeintlichen Gesannten Aufmerksamkeit zu schenken, zog der Angreifer einen Dolch heraus, rammte ihn der Monarchin in die Brust und schrie: Nimm dies. Jetzt wirst du sterben“.

 

Wie war es möglich, dass der mit einem Mönchsgewand verkleidete Mann bis zu den Gemächern der Königin vordringen und ihr einen Dolchstoß versetzen konnte? In Wirklichkeit handelte es sich sich bei dem Gewand des Mörders um keine Verkleidung, sondern um einen tatsächlichen Kirchenmann: der Pfarrer Merino. Merino konnte ohne Probleme bis zur Königin gelangen, da zuvor eine Messe im Königspalast gehalten wurde, die auch für das madrilenische Volk zugänglich war. Die königlichen Herrschaften der Bourbonen haben in Spanien den Ruf, ihren Untertanen gegenüber zu offen zu sein und nicht den nötigen Abstand zu halten, den ihre Stellung verlangt. In diesem Fall machte Isabel II. von Bourbon nichts außergewöhnlich Gefährliches. Die Schuld trifft vielmehr ihre Beschützer, da sie keine Gefahr in einem Kirchenmanne sahen. Es war letztendlich die Königin, die ihr eigenes Leben rettete, indem sie instinktiv ihre Brust dem Dolchstoß entgegenstreckte… und zwar an der Stelle ihres Korsetts, das dem Angreifer eine Art Schutzweste lieferte.
Es war nicht das erste Mal, dass man einen Anschlag gegen die Königin Isabel II. plante. Fünf Jahre zuvor versuchte ein gallicischer Unternehmer die Königin zu erschießen. Der Attentäter wurde zum Tode verurteilt. Mit der Zeit wurde die Strafe umgewandelt und an letzter Stelle wurde sie sogar entlassen. Der Pfarrer Merino sollte nicht so viel Glück haben.
Nach dem Dolchstoß fassten die Leibwächter der Königin Merino, verhörten ihn und zeigten ihn an. Der Versuch eines Königsmordes ist ein schwerwiegendes Verbrechen, Merino hingegen leugnete nichts, gab alles zu und wurde daraufhin zum Tode verurteilt. Merino konnte zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wissen, dass die Vollstreckung seiner Strafe so gnadenlos und demütigend sein würde. Sie degradierten ihn in einer Zeremonie mit dem Bischof und stutzten ihm die Haare, um die Tonsur zu beseitigen. Danach wurde er in einem blutbefleckten, gelben Gewand (Farbe des Verrats) auf einem Esel unter den Augen des Volkes durch die Straßen Madrids gejagt, um letzten Endes auf dem Schafott durch die Würgschraube zu sterben. Es handelt sich dabei um eine der schmerzhaftesten und eine vor allem spanische Hinrichtungsweise, die darin besteht, dem Angeklagten das Genick mit einer Schraube zu brechen, indem man diese in den Nacken dreht. Der Richter war damit noch nicht zufrieden und lies deshalb anordnen, den Körper des Toten nicht zu beerdigen, sondern einzuäschern und die Asche in der Luft zu zerstreuen.
Mit der Zeit erkannte man in Merino einen Mann, der im Alter seinen Kopf verloren hat. Eigentlich handelte es sich um einen Liberalen, der gegen die Besetzung des napoleonischen Heeres für sein Land kämpfte. Er hasste Fernando VII., Vater Isabel II., und die derzeitige Königin, da sie sich von den spanischen Prinzipien des Liberalismus‘ entfernten und zu einem mittelalterlichen Absolutismus zurückkehrten. Er nannte diese Könige Verräter Spaniens und wollte mit seinem Mordversuch einen Dienst für das Vaterland leisten.
Es gelang ihm jedoch nicht und er bezahlte hart dafür. Wenigstens verursachte sein Attentat gegen die Krone keine allgemeinen Kollateralschäden wie andere Anschläge, von denen wir berichten werden.

Un asesino en el Palacio Real

 

Mañana se conmemora el 161 aniversario del intento de asesinato de Isabel II, reina de España, el 2 de Febrero de 1852.

Ese día se celebraba en la capilla del Palacio Real de Madrid una misa a la que asistió su majestad la reina Isabel II. Al acabar la misa la reina se retiraba a sus aposentos cuando un individuo vestido con un traje de eclesiástico hasta los pies la abordó por el camino en ademán de reverencia, como si le fuera a entregar un escrito en las manos. En el momento en que la reina se paró para atenderle éste sacó un puñal y le atestó una puñalada en el pecho a la vez que gritaba „Toma. Ya eres muerta“.

¿Cómo pudo este hombre vestido de eclesiástico llegar hasta la reina y asestarle una puñalada? En realidad, el traje que llevaba el homicida no era un disfraz sino que se trataba en realidad de un cura: el cura Merino. Merino pudo llegar sin dificultad ante la reina porque se trataba de una misa en Palacio pero abierta al pueblo de Madrid. Los reyes Borbones en España tienen fama de ser demasiado abiertos con sus súbditos y de no guardar las necesarias normas de protocolo pero, en este caso, Isabel II de Borbón no hizo nada especialmente peligroso, fueron sus alabarderos los que no previeron el peligro en un miembro de la Iglesia. De hecho, fue la propia reina la que salvó su vida al reaccionar instintivamente ante el puñal con un gesto que hizo que éste se clavara en su pecho… y en una de las armaduras de su corsé, que fue lo que en última instancia le salvó la vida.
No fue la primera vez que se atentaba contra la reina Isabel II. Cinco años antes un empresario gallego disparó contra la reina. El empresario fue condenado a la pena de muerte pero, con el tiempo, su castigo fue conmutado y, en última instancia, indultado. El cura Merino no iba a tener tanta suerte.
Tras la puñalada, los guardas de la reina apresaron al cura Merino, le interrogaron y acusaron. El intento de regidio es un delito muy grave pero el cura Merino no negó nada, todo lo aceptó y fue condenado, por ello, a la pena de muerte. Lo que no podía imaginar Merino era que su pena de muerte fuera a ser tan humillante y tan descarnada. Fue degradado ante el Obispo en una ceremonia en el que se le arrebataba toda potestad como obispo, se le rapó el pelo para acabar con su tonsura. Tras esto, y vestido con un traje amarillo (color de la traición) manchado con sangre del matadero, fue llevado en burro por las calles de Madrid ante los ojos y los insultos del pueblo de Madrid enfurecido para, finalmente, ser ejecutado en el patíbulo a garrote vil, tipo de ejecución dolorosísima y eminentemente española que consistía en romper las cervicales del reo apretando un tornillo contra su cuello. No contento con esto, el juez en la sentencia ordena que su cuerpo no fuera enterrado sino incinerado y sus cenizas esparcidas al aire.
Visto con el tiempo, el juez Merino fue un hombre que al final de sus días perdió la cabeza pero que, en un principio, fue un buen liberal que luchó por su país en la invasión de los ejércitos de Napoleón. Contrario al absolutismo, detestó a Fernando VII, padre de la reina Isabel y a ésta misma por alejarse de los principios liberales de la nación española para volver a un absolutismo medieval. Siempre concibió a estos reyes como traidores a España y, consciente de que lo prenderían y ejecutarían, quiso hacer un servicio a la patria.
Le salió mal y pagó por ello. Al menos su atentado contra la corona no generó daños colaterales como otros de los que ya hablaremos.

 

Die perfekte Reise

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    El Viaje Perfecto

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  • Planifique mínimamente su viaje: Dé prioridad a aquello que le gusta. En Madrid auf Deutsch podemos organizar su viaje según sus preferencias. Sólo tiene que pedírnoslo y le enviaremos varias propuestas para elegir. Podemos conseguirle con anterioridad al viaje las entradas de aquello que desee visitar y podemos conseguir que no pierda su precioso tiempo esperando colas.
  • No gaste más de lo necesario: Una mínima planificación le permitirá ahorro de tiempo y dinero. Con solo contratar alguno de nuestros servicios tendrá la certeza de ahorro de tiempo y dinero. Les ofrecemos el precio mínimo garantizado en la obtención de tarjetas turísticas, bus turístico, transporte por la ciudad, ausflüge ins umland y nuestras guías en alemán son las únicas en esta lengua que se pueden contratar en Madrid.
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  • Coma bien: Un espanol no puede imaginarse un viaje en el que la comida no sea parte importante, inténtelo usted. Comer bien no significa comer caro. En Madrid hay una muy buena manera de saber dónde ir a comer. Si los bares o restaurantes están llenos, la relación calidad-precio suele ser muy buena. Ir de tapas es la experiencia perfecta para comer en Madrid: es barato, rápido y una experiencia cultural en sí. Si desea algo en especial:
  • Salga de noche: Irse de Madrid sin ir a cenar y salir después a descubrir su fabulosa oferta nocturna es como perderse el alma de la ciudad. Da igual la edad que uno tenga, Madrid siempre está animado de noche, es seguro y divertido. Si desea una noche especial con una cena concerta en especial, no se decida a ciegas, pídanos consejo. Aquí estamos para ayudarle.
  • Madrid no es solo la ciudad:Si ya ha hecho un largo viaje para estar aquí, y dispone de tiempo, no puede dejar de visitar las maravillas que rodean nuestra ciudad: El Monastrio de San Lorenzo del Escorial con el Valle de los Caídos, la incomparable Toledo o la romana Segovia junto a otros pueblos de alrededor pueden ser una alternativa placentera al bullicio de la capital. Eso sí, resérvese esos viajes para los últimos días.
  • Resérvese un tiempo para usted: Una buena planificaión ha de contar con que lo bueno de una ciudad no viene siempre de manos de guías sino de la propia expriencia de pasear y descubrir rincones especiales por uno mismo. Eso sí, déjese aconsejar por nuestros expertos a la hora de saber qué zonas son más amables para pasear y descubrir.
  • Da igual cuántas veces haya estado en Madridpara reservar un tour por la ciudad. Siempre descubrirá zonas nuevas o habrá cosas que hayan cambiado desde su anterior visita. Madrid es una ciudad en constante movimiento y es muy fácil perderse ante su numerosa oferta.
  • Die teuflische Sehenswürdigkeit

    Wo einst die berühmte Chinesische Porzellanfabrik Madrids im Retiropark stand, tront heute ein Monument, dass dem Teufel gewidmet ist. Wir werden nie erfahren, warum es erbaut worden ist und was mit ihm bezweckt werden sollte. Wir wissen aber, dass diese Sehenswürdigkeit 1885 konstruiert wurde. Es war der Anfang eines Leidensweges, den der Künstler Fernán Núñez von da an zurücklegen musste, da die Bevölkerung Madrids in große Aufruhr geraten war.


    Die Statue auf dem Monument ist das Werk Baltasar Bellvers, der auf der Weltausstellung in Paris ausgezeichnet wurde. Ihm gelang es als Erster, eine Skulptur aus Gips im Jahre 1877 zu fertigen. Aus diesem Grund wurde ihm die Medaille erster Klasse der in Madrid stattfindenden nationalen Ausstellung der Kunstakademie verliehen. Die Verleihung trug dazu bei, dass der spanische Staat die Statue für sich beanspruchen wollte, um sie bei der Weltausstellung in Paris 1878 zu präsentieren, aber die Ausstellungsregeln sahen vor, nur Werke aus Marmor und Bronze zuzulassen. Deshalb entschied man sich, sie in Paris schmelzen zu lassen, um sie sieben Jahre später auf der nächsten Ausstellung vorzuführen.

    Die Skulptur repräsentiert den Gefallenen Engel (ángel caído). Es wird der Moment gezeigt, in dem Luzifer (früher auch als Luzbel -schönster Engel von allen und Bringer des Lichtes- bekannt) aus dem Paradies vertrieben wurde, während sich eine Schlange um seinen Hals wand. Die Skulptur des Gefallenen Engels soll also eine Momentaufnahme davon sein, als der gedemütigte und beschämte Luzifer zum Teufel wurde.

    Die madrilenische Figur ist die erste weltweit gewesen, die Satan bzw. dem Teufel gewidmet wurde. In der heutigen Zeit gibt es nur zwei weitere. Die eine ist Luzifer gewidmet, heißt „El ángel Rebelde“ (der rebellierende Engel) und steht seit 1920 im Nationalkapitol von Habana auf Kuba. Die andere Skulptur befindet sich seit 1987 in Ecuador und wird „das Gesicht des Teufels“ genannt. Es handelt sich um ein in Stein gemeißeltes Gesicht, das sich auf der Autobahn zwischen Quito und Guayaquil befindet. Es scheint, dass die letztgenannte Skulptur keine Absicht besitzt, auf die biblische Figur anzuspielen. Der Autor selbst gibt zu verstehen, dass der Teufel die Autofahrer in Ruhe lassen soll. Ob er das geschafft hat, steht in den Sternen. Sicher ist, dass er berühmt geworden ist.

    Auf jeden Fall ist der Gefallene Engel Madrids ein Brunnen, zu dem die Straße führt, die den Namen des Künstlers trägt. Das Gesamtbild erregt allgemeine Aufmerksamkeit und kann perfekt ausfindig gemacht werden, da nur so von Menschen wimmelt, die Fotos von ihm machen wollen. Aber nicht nur die Skulptur, sondern auch der Sockel und die Wasseranlage sind erwähnenswert. Wir haben uns bewusst entschieden, dem Artikel kein Foto des Sockels beizufügen, damit Sie eines Tages die Sehenswürdigkeit selbst entdecken können. Wie in anderen Beiträgen dürfen bestimmte Anmerkungen zu der Geschichte nicht fehlen: Die Höhe, auf der sich die Skulptur befindet, ist exakt 666m über dem Meeresspiegel. Finster wird dieses Detail, wenn man bedenkt, dass in der Entstehungszeit noch keine Möglichkeiten vorhanden waren, die genaue Höhe zu bemessen. 

     

    Un monumento diabólico

     

    Sobre lo que antaño fue la célebre Fábrica de Porcelanas de la China madrileña se alza hoy,en el Parque del Retiro de Madrid, un monumento erigido al diablo. Nunca sabremos por qué se construyó ni qué se pretendía con ello. Lo que sí sabemos es que se acabó instalando allí en 1885. Este hecho supuso todo un calvario para su promotor, el duque Fernán Núñez, debido al revuelo originado entre la escandalizada población de Madrid.
    La estatua que corona el monumento es obra de Baltasar Bellver y con ella fue galardonado en la exposición universal de París en 1885. El autor realizó primero una escultura en yeso en 1877 con la que obtuvo la Medalla de Primera Clase en la Exposición Nacional de Bellas Artes, celebrada en Madrid. Este hecho hizo que el estado español la adquiriera y pretendiera presentarla en la exposición universal de París de 1878 pero, comoquiera que esa exposición sólo se admitían obras de mármol o bronce, se decidió fundirla en París y presentarla a la exposición siete años después.

    La escultura representa al ángel caído, esto es, el momento en que Lucifer (quien antes fuera conocido como Luzbel, el ángel más bello de todos y portador de la luz) es expulsado del Paraíso con una serpiente enroscada en su cuello. Lo que representa esta escultura del Ángel Caído es el momento en que Lucifer, ya postrado y humillado, se convierte en Satán.

    La escultura madrileña fue la primera en el mundo dedicada a Satán o al diablo. En la actualidad existen dos más. Una dedicada a Lucifer, en rebeldía y desafiante ante el Creador, en el Capitolio Nacional de la Habana de Cuba, erigida en 1920 llamada „El ángel Rebelde“. La otra escultura se encuentra, desde 1987, en Ecuador. Se conoce como „El poder brutal“ o „La cara del diabo“ y se trata de una cara excavada en piedra al borde de la carretera Quito-Guayaquil. No obstante, parece ser que la motivación de esta última escultura no es aludir al personaje bíblico sino, según el propio autor, que el diablo dejase en paz a los conductores… no sabemos si lo ha conseguido, pero sí que se hizo famoso.
    En todo caso, el ángel caído de Madrid es ahora una fuente en la que acaba el paseo que lleva el nombre de su promotor. El conjunto produce una atracción especial y es perfectamente accesible por lo que siempre se encuentra rodeada de gente haciéndole fotos. No sólo es destacable la escultura sino también el pedestal y la fuente sobre el que se asienta pero hemos decidido no publicar la foto del pedestal para que, algún día, la veáis vosotros en persona. Como en muchas de estas historias sobre Madrid no puede faltar un apunte inquietante: el punto sobre el que se levanta esa escultura está exactamente a 666 sobre el nivel del mar, hecho este bastante tenebroso máxime si somos conscientes de que en el año de su instalación no existían medios para poder medirlo.

    Die Herkunft der berühmten Tapas

    Mehr noch als Paella oder Iberischer Schinken ist es wahrscheinlich die Tapa, die das bekannteste spanische Gastronomiekonzept im Ausland ist. Wer nach Madrid reist, kann bezeugen, dass dieser Brauch weiterhin so lebendig wie nie zuvor ist und Teil unserer  kulinarischen Kultur ist. Allerdings hat diese spanische Essensgewohnheit, zu einem Getränk eine kleine Portion Essen zu servieren, eine bestrittene und viel diskutierte Herkunft.

    Es gibt verschiedene Theorien bezüglich des Zeitpunktes, zu welchem die Tapas entstanden sein könnten. Am wahrscheinlichsten ist, dass es Alfons X. „Der Weise“ war, König Kastiliens im 12. Jahrhundert, der die Tapas einführte. Es war der Hausarzt Alfons X., der dem krank gewordenen König riet, zwischen den Mahlzeiten Wein in kleinen Schlückchen zu trinken und begleitend kleine Häppchen einzunehmen. Die Behandlung hatte Erfolg, sodass der Monarch verkünden ließ, man habe zu jedem Wein eine kleine Ration Essen aufzutischen. Das Gesetz war ebenfalls erfolgreich, da den kastilischen Bürgern der Wein besser bekam, wenn sie ihn nicht auf leeren Magen tranken.

    Die Bezeichnung Tapa“ (auf Deutsch Deckel“) war bis zu den Anfängen des 20. Jahrhundert, in Zeiten der Herrschaft Alfons XIII., Großvater des regierenden Königs Juan Carlos I., nicht gebräuchlich. Man erzählt sich, dass auf einer Reise in die Provinz Cádiz (Südspanien) Alfons XIII. einen Jerezwein in einer Bar in Strandnähe bestellte. Während der Monarch seinen Sherry genoss, erhob sich plötzlich ein großer, Sand aufwirbelnder Windstoß. Der aufmerksame Gastwirt reagierte blitzschnell und bedeckte das Glas mit einer Scheibe Schinken. Als der König fragte, warum der Wirt das mache, antwortete dieser, dass der Schinken verhindere, dass Sand in das Glas gelange. Dem König gefiel der Einfall, aß genüsslich den Schinken und bestellte noch einen Jerezwein – diesmal bitte wieder mit einer Tapa„.

    Auch erzählt man sich, dass die Eskorte des spanischen Königs Karl I. (Karl V. des Heiligen Römischen Reiches) den Begriff Tapains Leben gerufen habe. Die feinen Höflinge, die größtenteils aus Flandern und dem heutigen Deutschland stammten, waren eigentlich an Bier gewöhnt. Sie konnten allerdings nur Wein trinken, da die Bierproduktion in Spanien zu diesem Zeitpunkt wenig vorangeschritten war. Die heißen spanischen Temperaturen sorgten dafür, dass die ausländischen Herrschaften dauernd Durst hatten, den sie mit Wein nicht so befriedigend löschen konnten wie sie es normalerweise mit Bier taten. Deshalb tranken sie noch mehr und sehr schnell. Die Wirte beobachteten, dass sich das Gefolge des Königs zu betrinken pflegte und oft Probleme verursachte, weshalb sie entschieden, jedes Glas Wein mit einem Tellerchen kleiner Häppchen zu bedecken. Erst wenn sie die Kleinigkeiten gegessen hatten, durften sie den Wein trinken. Diese letzte Theorie ist nicht die zuverlässigste, aber bleibt weiterhin eine der lustigsten.

    Welche auch die wahre Herkunft sein mag, im heutigen Madrid muss es schon mit unrechten Dingen zugehen, wenn man zu seinem Wein, Bier oder Erfrischungsgetränk keine Tapa bekommt. Die wahre Tapa sollte immer gratis sein. Wenn man heutzutage verschiedene Tapas auf den Karten findet, ist es darauf zurückzuführen, dass der Begriff Tapa“ berühmt geworden ist und sich besonders gut eignet, um eine kleine Portion spanisches Essen zu beschreiben.

    Der Unteschied zwischen Tapasessen in Madrid und im Ausland ist, dass in Madrid die Tapas nicht nur gratis sind, sondern auch das Ambiente animierter als anderswo ist. Wollen Sie dieses Ambiente nicht ein Mal selbst kennenlernen?

    ¿De dónde vienen las tapas?

     

    Quizás más que la propia paella o el jamón ibérico sea la tapa el concepto gastronómico español más conocido en el extranjero. Quienes viajan a Madrid pueden atestiguar que esta costumbre sigue más viva que nunca y forma parte de nuestra propia cultura culinaria. No obstante, esta costumbre tan española de que en los bares se sirva siempre con una bebida un pequeño plato de comida tiene un origen un tanto incierto. 

    Existen varías teorías acerca del momento en que se popularizaron las tapas. Parece la más verosímil la que afirma que fue Alfonso X „El Sabio“, rey de Castilla  en el siglo XIII, quien las instauró. Fue el médico de Alfonso X quién, al caer éste enfermo, le recomendó que entre las comidas bebiera sorbos de vino acompañados por pequeñas porciones de alimento. El tratamiento tuvo éxito y el rey promulgó una ley por la que en todas las tabernas de su reino se debían servir los vinos acompañados por una pequeña ración de comida. La ley tuvo mucho éxito porque al beber con el estómago ya no tan vacío a los ciudadanos castellanos de entonces el vino les sentaba mucho mejor.

    Sin embargo, el término „tapa“ („deckel“ en alemán) no se utiliza como tal hasta principios del siglo XX, en tiempos del reinado de Alfonso XIII, abuelo de nuestro actual rey. Cuentan que en una visita que el monarca hacía a la provincia de Cádiz, estando en una taberna al lado de la playa, el rey pidió un vaso de vino de Jerez. En un momento, mientras el rey disfrutaba de su vino, una fuerte ráfaga de viento levantó la arena de la playa. Al ver esto, el tabernero se apresuró a colocar una loncha de jamón encima de la copa del rey. Cuando el rey preguntó por qué hacía eso al tabernero éste le contestó que colocaba la loncha de jamón para que la arena no se introdujera en su vaso. El rey, complacido, se comió la loncha de jamón y pidió otro vino de Jerez, eso sí, está vez lo pidió con „tapa“, como la anterior.

    También se cuenta que el término „tapa“ se pudo inventar en la corte de Carlos I de España y V de Alemania. Los caballeros y cortesanos, procedentes en su mayoría de Flandes y Alemania, estaban habituados a la cerveza pero sólo podían tomar vino porque en esa época en España la producción de cerveza no estaba extendida. Las altas temperaturas españolas hacían que los caballeros extranjeros siempre tuvieran sed pero no se refrescaban tanto con el vino como con su cerveza por lo que ingerían bastante y muy rápido. Los taberneros, al ver que estos caballeros solían emborracharse y generar problemas, decidían poner el plato de comida encima de la copa de vino y les indicaban que o primero se comían esa „deckel“ o no se podrían tomar el vino. Esta teoría no es muy fiable pero, al menos, no deja de ser divertida.

    Sea cual fuere el origen verdadero, en el Madrid actual, rara es la vez en que no te sirven una tapa al pedir un vino, una cerveza o un refresco. La verdadera tapa siempre es gratis. Si ahora contemplan cartas de tabernas donde pueden elegir tapas pagando se debe sólo a que, con el paso del tiempo, el término „tapa“ se popularizó para definir una porción pequeña de comida española.

    La diferencia entre tomar tapas en Madrid o en el extranjero es que en Madrid, además de ser gratis, están mejor y el ambiente es más animado. ¿Se animan a constatarlo por ustedes mismos?

    Die Heiligen Drei Könige kommen!

    In Madrid ist immernoch Weihnachten. In Spanien dauert die Weihnachtszeit nämlich bis zur Ankunft der Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland, die Spielsachen unter den Kindern verteilen. Der jährliche Besuch findet immer in der Nacht vom 5. zum 6. Januar statt, sodass die spanischen Kinder an diesem Abend mit der Gewissheit ins Bett gehen, dass die Heiligen Drei Könige oder ihre Hilfkräfte zu ihnen nach Hause kommen, um die von den Kindern zuvor „bestellten“ Geschenke zu bringen. 

    Der ganze Prozess beginnt bereits vor Weihnachten. Die Kinder müssen aufschreiben, was sie sich für das nächste Jahr wünschen. Dies machen sie in Form eines Briefes, der zugleich ein Wunschzettel ist. Letztendlich sind es die Heiligen Drei Könige, die entscheiden, ob und welche Geschenke die Kinder bekommen. Ihre Entscheidung ist davon abhängig, ob die Kinder das Jahr über lieb waren oder nicht. Es erscheint auf den ersten Blick schwierig, über jedes einzelne Kind Bescheid zu wissen, aber irgendeinen Grund müssen die Spanier ja haben, die Weisen aus dem Morgenland „Zauberkönige“ (los Reyes Magos) zu nennen.
    Wenn ein Kind sehr lieb war, bekommt es viele Geschenke. Wenn ein Kind nicht lieb war, bekommt es wenige, und wenn es unausgesprochen böse war, bringen ihm die Heiligen Drei Könige Kohle (carbón)… ich habe bisher aber kein so böses Kind kennengelernt, dass ausschließlich Kohle am 6. Januar bekommen hat.

    Die Ankunft der Reyes Magos ist heutzutage ein spektakulärer Umzug, der entlang der Hauptverkehrsstraße, derCastellana, zum Cibeles Brunnen führt. Diese Tradition entstand 1929. Es soll aber Schriften geben, die von der Existenz städtischer Aktivitäten zum Empfang der ankommenden Könige seit mindestens 1844 zeugen. In der gegenwärtigen Zeit überfluten die Kinder Madrids, begleitet von ihren Eltern, die Stadt, um die königlichen Prunkwagen der drei Reyes und ihrer Helfer zu bewundern. Diese begrüßen die Madrilenen mit tausenden von Bonbons und lassen sich bestaunen.

    Nach dem Umzug müssen die Kinder früh zu Abend essen und ins Bett gehen, um sich vor dem bevorstehenden Tag voller Überraschungen und Geschenken auszuruhen. Die Kinder dürfen nachts auf keinen Fall aufstehen, da die Heiligen Drei Könige bei ihrer zauberhaften Tätigkeit gestört werden könnten. Bevor sich die Kleinen schlafen legen, dürfen sie nicht vergessen, unter dem Tannenbaum oder auf dem Kaminsims weihnachtliche Süßigkeiten zu legen und ein paar Anisschnäpse bereitzustellen, damit sich die Geschenkebringer zwischenzeitlich von der anstrengenden Nacht erholen können.
    Wenn Sie sich heute in Madrid befinden, verpassen Sie nicht den berühmten Umzug der Reyes Magos, vor allem dann nicht, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind

    ¡Ya vienen los Reyes!

    En Madrid todavía hoy es Navidad. En España la Navidad no acaba hasta que sus majestades los Reyes Magos de Oriente llegan para repartir sus juguetes entre los niños. Esta visita anual es siempre la noche del 5 al 6 de enero y esa noche todos los niños españoles se acuestan con la certeza de que los Reyes Magos, o sus ayudantes los pajes, entrarán en sus casas para dejar los regalos que previamente han pedido en su carta.
    Todo el proceso empieza ya antes de Navidad. Los niños han de escribir qué regalos desean para ese ano y lo hacen mediante una carta en la que expresan sus deseos. Son luego los Reyes Magos los que deciden cuáles de esos regalos acabarán recibiendo y lo hacen en función de que los niños se hayan portado bien o mal este ano. Parece difícil saberlo para cada niño, pero por algo los Reyes Magos son magos…
    Si el niño ha sido bueno, tendrá muchos regalos. Si el niño ha sido malo tendrá menos regalos y, si ha sido excesivamente malo, los Reyes Magos le entregarán carbón… aunque nunca he conocido a un niño que fuera tan malo como para solo recibir carbón esa noche.
    La llegada de los Reyes Magos a Madrid es en la actualidad una espectacular cabalgata que discurre por las principales calles del centro. Esta tradición comienza en 1929 pero existen documentos que avalan la existencia de actividades en la ciudad para la recepción de los Reyes Magos desde, al menos 1844. Actualmente, los niños de Madrid, acompañados por sus padres, inundan la ciudad al paso de las carrozas reales de los tres Reyes y de sus ayudantes los pajes que saludan a la ciudad repartiendo millones de caramelos. 
    Después de la cabalgata, los niños han de irse a cenar y acostarse pronto para descansar antes del día siguiente lleno de sensaciones y regalos. Ningún niño puede despertarse por la noche para no sorprender a los Reyes Magos en su mágica labor. Eso sí, antes de acostarse, no deben olvidar dejar al lado del abeto o de la chimenea unos buenos dulces navideños y unas copitas de anís para los sufridos Reyes Magos ya que la noche, para ellos, es muy larga y esforzada.
    Si hoy está usted en Madrid no deje de visitar la famosa Cabalgata de Reyes, sobre todo, si viaja con niños.