Trinkgeld in Madrid

Uns allen liegt es am Herzen, dass wir uns in einem anderen Land richtig verhalten und uns den Gewohnheiten anpassen. Eine der Gepflogenheiten, die von Land zu Land mit am unterschiedlichsten ist, sind die Trinkgelder in Cafés und Restaurants. In diesem Beitrag sprechen wir über die gewöhnliche Höhe des Trinkgeldes in Madrid.

Im Gegensatz zu Städten wie New York, wo der Tip einen wichtigen Teil des Monatsgehaltes eines Kellners ausmacht, kommt das Trinkgeld in Madrid oft in einen Gemeinschaftstopf und wird am Ende des Jahres unter den Kellnern aufgeteilt. Vielleicht lässt sich damit erklären, warum die Kellner einen nicht so umwerben wie in anderen Städten. Normalerweise sind die Spanier aber trotzdem freundlich, und so weiß man, dass sie es nicht nur wegen einer Gabe am Ende des Tages sind.

Es ist typisch in Spanien, dass man das Trinkgeld auf dem Deckel oder in dem Kästchen liegen lässt, in dem die Rechnung bzw. das Rückgeld gebracht wurde. Wenn man mit Karte zahlt, lässt man das Trinkgeld gewöhnlich in bar zurück. Man kann aber auch beim Bezahlen mit Karte angeben, dass man einen aufgerundeten Betrag bezahlen möchte, der das Trinkgeld enthält. Wenn Sie bar bezahlen, ist es nicht üblich, dem Kellner beim Abrechnen anzugeben, wie viel Trinkgeld Sie geben möchten – Sie lassen es, wie zuvor beschrieben, auf dem Tellerchen liegen.

Nur den Taxifahrern gibt man beim Bezahlen an, dass man den zu zahlenden Betrag aufrunden möchte oder man sagt ihm den Betrag, den er berechnen soll. Normalerweise rundet man auf oder gibt ca. einen Euro Trinkgeld.

Was ist nun der angemessene Betrag an Trinkgeld? In Madrid kommt es auf den Rechnungsbetrag an, ob dieser eher hoch oder niedrig ist. Man gibt nicht gleich viel für eine Serviceleistung, die 15 Euro wie für eine, die 90 Euro gekostet hat. Es ist übrigens üblich, dass man bei Beträgen unter 20 Euro keinen Prozentsatz ausrechnet, sondern einfach aufrundet. Wenn z.B. die Serviceleistung 17,25 Euro gekostet hat, gibt man gewöhnlich 75 Cent Trinkgeld, um auf 18 Euro aufzurunden.

Bei Rechnungen über 20 Eurp gibt man mindestens 5 % (also auf jeden Fall einen Euro oder mehr) und wenn man besonders zufrieden mit dem Service ist (man hat eine Tapa zu Anfang oder einen Schnaps am Ende bekommen), kann es auch schon einmal mehr sein, bis zu 10 %.

In einem gehobenen Restaurant, das mit einem außergewöhnlich guten Service überzeugte, einen Sommelier einbezieht, etc., kann das Trinkgeld höher als 10 % ausfallen. Sie als Kunde werden sicherlich selbst entscheiden können, was Ihnen angemessen erscheint. Man gibt hier dem Personal ein gutes Extra, manchmal sogar 20 %, da man sich beim nächsten Mal einen ähnlich ausgesprochen guten Service verspricht. Weil man aber als Tourist die Restaurants nicht unbedingt zweimal aufsucht, empfehlen wir auch hier sich an 10 % zu orientieren und sich das Trinkgeld für ein Abschlussgetränk in einer schönen Bar aufzusparen.

EL GORDO

Top 5 der Ausflugsziele in die Umgebung Madrids

Unsere Kunden fragen uns immer häufiger nach interessanten Tagesausflugszielen in der Region/ Umgebung Madrids. Jeder von uns im Team hat ein Lieblingsziel. Die einen interessieren sich mehr für Architektur oder Kultur, die anderen eher für Natur und Landschaft. Wir sind uns aber alle einig, dass das Essen stimmen muss, damit man diese Tagesausflüge zu hundert Prozent genießen kann. Hier haben  wir unsere Top 5 Liste zusammengestellt und hoffen, dass sie euch weiterhelfen kann.

Platz 5

WEINKELLER, BODEGAS
Die meisten wissen nicht, dass im Umland Madrids ganz hervorragende Weine anbaut werden. Sehenswerte Bodegas liegen nur 45 Minuten von Madrid entfernt und können problemlos mit einem Bus angesteuert werden. San Martín de Valdeiglesias, Navalcarnero und Arganda sind die drei Weinregionen in Madrid. Von monumentalen königlichen Weinkellern in historischen Gebäuden, über modernen ökologischen Anbau bis hin zu Weinproben bei einem Picknick zwischen den Weinreben kann man das vielseitige Angebot erleben.

Platz 4

SEGOVIA
Die kastilische Stadt ist zu früheren Zeiten immer wie eine große Schwester für Madrid gewesen. Ihr ist eine urische Altstadt erhalten geblieben, in der sich das in Spanien best erhaltenste Aquädukt aus römischer Zeit, eine beeindruckende gotische Kathedrale und eine märchenähnliche Burg befinden. Aber Segovia glänzt nicht nur mit Ihren Sehenswürdigkeiten, sondern hat auch gastronomisch einiges zu bieten: Spanferkel und Lammbraten gehören zu den typischen regionalen Gerichten. Madrid auf Deutsch hilft gerne weiter und berät Sie, wie Sie am besten Segovia besichtigen können.

Platz 3

DIE SIERRA DE GUADARRAMA

Bei dem Nationalpark „La Sierra de Guadarrama“ handelt es sich um einen Gebirgszug, der spektakuläre Landschaften ganz in Hauptstadtnähe bereithält. Eine gute Art, die Gegend kennen zu lernen, sind die natürlichen oder von Menschenhand geschaffenen Aussichtspunkte. Es ist ein ökologisch besonders wertvolles Gebiet, dessen emblematische Touren zu jeder Jahreszeit Tausende Ausflügler anziehen. Der Gebirgszug verfügt außerdem über zahlreiche Wanderwege und Aussichtspunkte. Unsere Lieblingswanderung ist die leichte Panoramawanderung im einsamen Hinterland rund um das Escorial im Monte Abantos und la Herrería.  Auf. ca. 9 km müssen (2 ½-3 Std) ca. 500 Höhenmeter bewältigt werden.

Platz 2

SAN LORENZO DEL ESCORIAL
Mitten im Herzen des Sierra de Guadarrama-Gebirges, in nur 50 Kilometer Entfernung von Madrid, befindet sich der monumentaler Klosterpalast El Escorial, ein Symbol des spanischen goldenen Zeitalters.
Philipp II. ließ dieses Bauwerk errichten und schuf einen Stil, der die Pracht eines Palastes mit der Strenge eines Klosters vereinte. Der als Weltkulturerbe der Unesco geschützte Gebäudekomplex lohnt sich wegen seiner pharaonisch wirkenden Architektur, seiner Königsgruft und seiner Gemäldegalerie berühmter Künstler. Aber San Lorenzo ist nicht nur ein monumentales Gebäude, sondern auch ein hübsches und interessantes Städtchen. Es lohnt sich sehr, seine historischen Plätze und Gebäude und die umringende Natur kennen zu lernen. Sie können bei uns erfahren, wie Sie das Weltkulturerbe auf eigene Faust oder auf einem organisierten Ausflug entdecken können.

Platz 1

TOLEDO
Weil hier über Jahrhunderte hinweg Christen, Muslime und Juden zusammenlebten, ist Toledo auch als „Stadt der drei Kulturen” bekannt. Hinter seinen Stadtmauern ist ein künstlerisches und kulturelles Erbe aus Kirchen, Palästen, Festungen, Moscheen und Synagogen erhalten. Diese große Stilvielfalt macht die Altstadt der Hauptstadt von Kastilien-La Mancha zu einem regelrechten Freilichtmuseum. Daher wurde sie auch zum Weltkulturerbe ernannt. Nur eine halbe Stunde mit dem Schnellzug AVE von Madrid entfernt, ist es unser Lieblingsausflugsziel von Madrid aus.

Viele Grüße

Eure Vanessa

Museen in Madrid

Madrid ist die Stadt in Spanien, die die meisten Museen des Landes beherbergt. Glaubt man dem Kultusministerium sind es insgesamt 72 Museen in der Hauptstadt. Nimmt man inoffizielle Sammlungen und Ausstellungen mit hinzu, kommt man sogar auf über einhundert.
Immer auf dem neusten Stand dieser zahlreichen Museen zu bleiben, erweist sich als äußerst kompliziert. Deshalb ist es am besten, wenn man diese Internetseite konsultiert und sich das Dokument „Listado museos de Madrid (PDF)“ herunterlädt (leider sind die Ausführungen nur auf Englisch und auf Spanisch zu haben). Aufgrund ihrer übersichtlichen Darstellungsform ist es mein Tipp für schnelle und zuverlässige Informationen über jedes Museum: Adresse, Telefonnummer, nächstgelegene Metrostation, Eintrittspreis (nur normal ohne Vergünstigungen) und Öffnungszeiten. Mir gefällt es auch deswegen, weil die Daten angegeben sind, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten man kostenlosen Zutritt in die Madrider Museen hat. Bitte bedenken Sie, dass sie dann auch immer sehr voll sind. Täglich besichtigen durchschnittlich 7000 Besucher das Prado Museum, um sich eine Vorstellung davon zu machen, wie voll es sein muss, wenn die letzten zwei Stunden kostenlos sind.
Drei Museen gehören zweifellos zu den berühmtesten Europas: das Prado Museum, das Museum Thyssen Bornemisza und das Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofía. Alle drei Museen befinden sich nur wenige Meter voneinander entfernt, auf dem Paseo del Prado – auch Kunstboulevard genannt. Wenn Sie eines besichtigen wollen, empfehle ich, sich direkt auf der Seite der jeweiligen Pinakothek zu erkundigen.
Das Prado Museum ist wohl das Kronjuwel in der spanischen Hauptstadt. In diesem Museum befindet sich die Sammlung der spanischen Könige seit dem 15. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf der Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Es sind ruhmreiche Maler in diesen Gemäuern wie van der Weyden, Hieronymus Bosch, Fra Angelico, Dürer, Botticelli, Rafael, Tiziano, Tintoretto, Rubens und Rembrandt vertreten. Nicht zu vergessen sind die unverwechselbaren Werke zweier spanischer Künstler: Diego Velázquez und Francisco de Goya. Aber wir finden im Prado Museum auch Werke von weiteren wichtigen spanischen Malern des Goldenen Zeitalters: Ribera, Murillo und Zurbarán. Es ist die wohl bedeutenste Sammlung spanischer Maler. Ehrlich gesagt, sollte jeder, der Madrid besucht, auch das Prado Museum besichtigen. Wenn Sie eine Führung durch das Prado Museum auf Deutsch suchen, können Sie diese bei uns buchen. Mehr Infos.
Das Museum Thyssen-Bornemisza ist die beste Privatsammlung in Madrid. Die Zeitspanne, die die ausgestellten Werke umfasst, ist noch größer als die des Prados. Man kann hier Gemälde aus dem Mittelalter bis hin zur Pop Art des vergangenen Jahrhunderts bewundern. Den Namen der Künstler nach zu urteilen, spielt das Thyssen Museum ebenfalls in einer hohen Liga: Caravaggio, Picasso, Dalí, Degas, Manet, Monet, Munch, Lichtenstein und viele mehr. Wir bieten im Thyssen Museum sowohl private als auch öffentliche Führungen an.
Um das Angebot dieser zwei großen Museen zu ergänzen, gibt es noch das Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofía, in dem moderne Kunst ausgestellt ist. Hier geben sich die Anfang des 20. Jahrhunderts entstehende Avantgarde und die Zeitgenössische Kunst von heute die Hand. Das berühmteste Werk, Guernica von Picasso, spiegelt das Grauen des Spanischen Bürgerkriegs wider und ist vielleicht das wichtigste spanische Gemälde des vergangenen Jahrhunderts. Speziell zu diesem Werk bietet Madrid auf Deutsch eine ca. 60-minütige Führung (Guernica Tour).
Wenn Sie interessiert sind, persönlich zu den Museen und den Eintrittskarten von Madrid auf Deutsch beraten zu werden, stehen wir mit unserem Team zur Verfügung. Wenn Sie eine Führung durch das Prado Museum, die Ausstellung des Thyssen Bornemisza oder das Nationalmuseum Reina Sofía suchen, können Sie eine private oder öffentliche Tour auf der jeweiligen Museumstour-Seite oder mit einer individuellen Anfrage über unser Kontaktformular buchen.
Abgesehen von diesen Museen gibt es in Madrid noch weitere, sicherlich sehr empfehlenswerte Galerien, die bei den ausländischen Besuchern weniger bekannt sind: das Sorolla Museum, das Archäologisches Museum, das Nationalmuseum für Naturwissenschaften, das America Museum, u.v.m. Außerdem empfehlen wir eine Reihe von Museen, in denen man keinen Eintritt bezahlt: Museum vom Heiligen Isidro (Ursprünge und Stadtentwicklung), Museum der Stadtgeschichte Madrids, Feuerwehrmuseum, Blindenmuseum, Haus von Lope de Vega, Schifffahrtsmuseum, Münzmuseum und die Nationalbibliothek.
Je nach dem, was Sie sich unter Ihrem Museumbesuch vorstellen (mit Kindern, Uhrzeit, Spezialthemen…) eignen sich manche Museen mehr als andere. Wenn Sie zweifeln oder sich fragen, welches Museum zu Ihnen passt, zögern Sie nicht, uns um Rat zu bitten. Wir helfen Ihnen gerne weiter und geben zusätzliche Informationen.

Javier Sardón

Schwimmbäder in Madrid

Das sommerliche Klima Madrids kann extrem heiß sein, so dass man sich wünscht, ein Schwimmbad aufzusuchen, um die Hitze besser ertragen zu können. Wenn es dir gefällt, Sonne zu tanken und dich während eines Städtetrips auch mal zu erholen, haben wir nun ein paar Möglichkeiten zusammengestellt, wo man sich in der Stadt abkühlen kann und was dabei die Voraussetzungen bzw. die Vor- und Nachteile sind.

Die Städtischen Badeanstalten

Viele madrilenische Bezirke haben öffentliche Schwimmbäder, die von der Stadt versorgt werden. Unglücklicherweise handelt es sich bei den Flächen um Außenbezirke, da man im Historischen Zentrum und in den Erweiterungen des 19. Jahrhundert dafür keinen Platz gelassen hat.  Der Zeitraum, in dem die Schwimmbäder geöffnet haben, erstreckt sich meistens von Mitte Mai  bis Mitte September, wobei die Öffnungszeiten sich jährlich ändern. Sie machen meistens um 11:00 Uhr auf und schließen um 21:00 Uhr, je nach Schwimmbad.

Normalerweise gibt es in den Anlagen Kioske, wo man Erfrischungsgetränke und Essen (belegte Baguettes „Bocadillos“, Tapas, Salate) kaufen kann. Die Eintrittspreise sind nicht sehr hoch (Erwachsene Tageskarte 6€ im Jahre 2015), aber am Wochenende ist die Hölle los. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns in der Ferienzeit befinden und viele Familien, die sich keinen Urlaub am Strand leisten können, auf die Schwimmbäder zurückgreifen, um sich abzukühlen.

Die Gäste sind ganz verschieden, vor allem gibt es eben Familien mit Kindern. Aus diesem Grund weisen wir darauf hin, dass es für diejenigen nicht empfehlenswert ist, die sich einfach nur ausruhen wollen.

Für wen eignet sich also diese Variante? Wenn man unter der Woche (Mo-Do) da ist und es einem nichts ausmacht, sich vom Stadtzentrum zu entfernen. Man lernt das wahre Madrid kennen, man sieht Leute aller Schichten und begibt sich in die Massenabkühlung.

Mehr Infos bekommt ihr hier:

Schwimmbäder, die von der Autonomen Gemeinschaft Madrid verwaltet werden

Diese Organisation verwaltet Sportbäder, die im Sommer unbedacht und für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Wir heben zwei hervor:

  • Instalaciones Deportivas Canal de Isabel II. Nicht ganz so weit weg vom Historischen Zentrum befindet es sich im beliebten Stadtteil Chamberí. Die Gäste sind meistens jung und der Eintrittspreis ist erschwinglich (Erwachsene 5,50€, 2015). Es gibt immer viele Besucher, noch mehr am Wochenende, und es gibt leider keine große Rasenfläche, sondern viel Pflastersteine, auf denen man sich hinlegen kann (was eher unbequem ist). Die Öffnungszeiten sind von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr, und wenn man früh genug da ist, kann man auch einen heiß begehrten Rasenplatz ergattern.
  • Centro de Natación Mundial 86. 1986 veranstaltete man in Madrid die Schwimmweltmeisterschaften und in dieser Anlage fanden die Wettbewerbe statt. Ihre Lage ist ziemlich zentral, relativ nah am Retiro Park und die Preise sind auch in Ordnung (Erwachsene 5,60€, 2015). Die Öffnungszeiten sind die gleichen wie im Schwimmbad von Canal de Isabel II.

Für wen sind diese zwei Schwimmbäder geeignet? Für diejenigen, die nicht den ganzen Tag im Schwimmbad verbringen und sich nicht zu sehr vom Zentrum entfernen wollen.

Der Swimmingpool vom Hotel Emperador auf der Gran Vía

Mitten im Stadtzentrum gibt es einige Hotels, Fitnessstudios oder Gebäude, die einen Swimmingpool auf der Dachterasse haben, aber keiner ist so hervorstechend wie der des Hotels Emperador, der von 10 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends von allen besucht werden kann, die möchten.

Die Aussicht ist außergewöhnlich, das Ambiente ist glamouröser als bei seinen Vorgängern dieses Artikels, aber der Haken ist wohl der Preis, der sehr viel teurer ist (35€ von Mo bis Fr und 48€ am Wochenende).

Für wen eignet sich dieses Schwimmbad? Für alle diejenigen, die ein wenig Luxus im Stadtzentrum suchen und denen der Preis egal ist…

Schwimmbad der Complutense Universität

Ohne jeden Zweifel ist dieses hier unser Favorit, weil es einfach alles hat: es ist nicht weit vom Zentrum entfernt, es gibt ein großes Becken zum Schwimmen, viel Rasen, ein gutes Essensangebot, ruhige Gäste und jetzt zum springenden Punkt: keine Kinder, die vom Beckenrand springen oder übers Handtuch rennen. Der Eintrittspreis ist ok (5,00€, 2015), aber es gibt eine (Diskriminierungs-)Voraussetzung, dass man überhaupt Zutritt bekommt:

Um reinzukommen, muss man einen Universitätsabschluss vorweisen. Man muss also eine Kopie seines Abschlusses oder ein Zeugnis (oder irgendetwas, das die Akademikerzugehörigkeit beweist) vorzeigen. Man darf zwei Begleiter mitbringen, die keinen Ausweis haben müssen. Minderjährigen ist der Eintritt untersagt. Erst ab 18 ist man hier willkommen.

Für wen ist dieses Schwimmbad geeignet? Für diejenigen, die die Voraussetzungen erfüllen können.

Mit diesen Informationen haben wir versucht, eine schnelle Antwort für diejenigen zu geben, die im kommenden August vorhaben, sich in Madrid abzukühlen und noch nicht genau wissen, wo das am besten geht. Wenn euch keine der genannten Optionen überzeugt, könnt ihr versuchen, Freunde in der Stadt zu gewinnen, die gerade eine neue Wohnung gekauft haben. Denn die modernen Bauten haben fast alle ein Schwimmbad, das man sich mit den Nachbarn teilt. Oder ihr könnt in die Sierra fahren, das nahegelegene Gebirge, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Proklamation des neuen Königs Philipp VI.

Ab Mitternacht des 19. Juni 2014 wird Spanien einen neuen König haben, Philipp VI. Die Verkündigung wird im Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) um 10:30 Uhr des gleichen Tages stattfinden und da wir nun mehrmals von unseren Kunden gebeten worden sind, folgen hier die wichtigsten Punkte zur Veranstaltung:

Welche Familienangehörigen werden den neuen König bei der Proklamation begleiten:

–          Seine Ehefrau: Königin Letizia

–          Seine zwei Töchter: Leonor, baldige Prinzessin von Asturien und Tronerbin. Außerdem ihre Schwester Infantin Sofía.

–          Seine Mutter: Königin Sofía, die weiterhin diesen Titel bis zum Ableben tragen wird.

–          Seine Schwester: Infantin Elena.

–          Seine Tanten: Infantinnen Pilar und Margarita

Welche Familienangehörigen werden den neuen König bei der Proklamation nicht begleiten:

–          Sein Vater: König Juan Carlos I. , der mitteilte, dass er nicht erscheine, weil er dem neuen König nicht die Aufmerksamkeit stehlen wolle… obwohl die Gründe wohl anderer Natur sein mögen. Auf jeden Fall wird er den neuen König beim Empfang begleiten, der im Königspalast stattfinden wird und zu dem mehr als 2000 Gäste (Botschafter und Persönlichkeiten von Rang und Namen) nach der Verkündigung geladen sind.

–          Seine Schwester: Infantin Cristina, die sich nach dem Skandal wegen der nebulösen Geschäfte ihres Mannes, dem Herzog von Palma, und den damit verbundenen Anschuldigungen „freundlicherweise” aus der Öffentlichkeit zurückzieht.

Welche weiteren Institutionen werden im Abgeordnetenhaus vertreten sein:

–          Die drei noch lebenden ehemaligen Ministerpräsidenten: Felipe González, José María Aznar und José Luis Rodríguez Zapatero.

–          Die Regierungs-, Kongress- und Senatspräsidenten.

–          Fast 700 Parlamentarier des Kongresses und des Senats.

Symbolik der Proklamation:

–          Der neue König wird die Paradeuniform des Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte tragen. Es wird gemunkelt, dass sein Vater ihm die dazu gehörige Schärpe umlegen wird.

–          Die Krone wird zwar bei der Proklamation dabei sein, aber der König wird diese nicht aufsetzen. Es handelt sich um eine Krone aus vergoldetem Silber und rotem Samt. Sie wiegt ein Kilogramm und stammt von 1775, aus der Epoche Karl III. Eingearbeitet ist das Symbol des Bären am Bärenbaum, das für die Stadt Madrids steht und normalerweise auf dem Wappen wiederzufinden ist. Diese Krone wird seid der Proklamation von Isabel II. für die spanischen Könige verwendet.

–          Das Zepter wird auch zu sehen sein. Es wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hergestellt und ist ebenfalls aus vergoldetem Silber feinster Handarbeit.

–          Die einzigen Unterschiede zu der Proklamation seines Vaters Juan Carlos I. bestehen darin, dass beim Vater auch das Kruzifix da war und nach der Verkündigung eine Messe gehalten wurde. Diese religiösen Zeichen sind in der neuen Proklamation verschwunden.

Rundfahrtsstrecke der neuen Könige durch Madrid nach der Zeremonie:

–          Die Könige werden aus dem Haupteingang des Abgeordnetenhaus, vor dem die Löwen wachen, hinausgehen, wo ein Rolls Royce auf sie warten wird. Dieser ist nicht aufklappbar – noch immer denkt die Königsfamilie an das Attentat auf ihren Urgroßvater Alfons XIII.

–          Diejenigen, die dem Spektakel beiwohnen möchten, können nicht näher als bis zum Neptun-Brunnen oder fünfzig Meter entfernt von dem Ausgang herangehen, von der Puerta del Sol aus.

–          Das Auto wird die Könige zum Königspalast bringen und dabei folgenden Weg zurücklegen: Pº del Prado, Calle Alcalá, Gran Vía, Plaza de España, Plaza de Oriente.

Sicherheitsvorkehrungen:

–          Die Antiterror-Sicherheitsstufe wurde an diesem Tag auf Stufe 3 erhöht (Maximum ist 4).

–          7000 Agenten werden für die Sicherheit der Könige sorgen.

–          Der Luftraum über Madrid wird während der Proklamation und der Rundfahrt geschlossen bleiben.

–          Hunderte von Scharfschützen werden auf den benachbarten Dächern während der Rundfahrt wachen.

Weitere Daten:

–          Es werden mehr als 1000 Journalisten anwesend sein, um für 240 Medien in 24 Ländern zu berichten.

 

–          Die madrilenischen Läden verkaufen seit Tagen Fanartikel für die Proklamation. Wenn Sie also noch ein Souvenir aus Madrid suchen, wäre so eines keine schlechte Idee. Bedenken Sie, dass die letzte Königsproklamation vor 39 Jahren in Spanien war…

Warum hängen wir die Schinken auf?

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, wenn wir eine Tapas-Tour machen, ist: „warum hängt man in Spanien Schinken an die Decke?“. Darauf gibt es zwei Antworten.

 

Einer der Gründe ist rein praktischer Natur: damit die Schinken komplett trocknen und in perfektem Reifegrad auf den Teller kommen, hängt man sie an die Decke der Bars, damit bei der Lagerung die einzelnen Schinken immer genügend Luft umgibt, um so zu verhindern, dass sich Feuchtigkeit bildet. Neben dem Trocknen verlieren die Schinken auch ihr überschüssiges Fett. Daher seht ihr, dass am unteren Ende jedes Schinken ein Plastikwännchen in Form eines umgedrehten Regenschirms hängt, um das heruntertropfende Fett aufzufangen. Diese Plastikwännchen nennt man daher auch „chorrea“, abgeleitet vom Verb „chorrear“, was soviel heiβt wie ‚triefen-tropfen‘.
Der zweite Grund ist geschichtlich begründet. In Spanien lebten über Jahrhunderte hinweg neben Christen auch Muslime und Juden. Die letzten beiden Religionen verbieten das Essen von Schweinefleisch, weil es sich um ein ‚gottloses‘ Tier handelt. Die Christen, stolz auf ihre Religion, hängten ihre Schweineschinken nun deutlich sichtbar in ihre Bars und Restaurants, um allen Besuchern zu zeigen, dass hier Christen lebten und Schinken gegessen wurde. Diese Tradition scheint in den christlichen Vierteln von Sevilla im 10. Jahrhundert entstanden zu sein und ist seiher in ganz Spanien gebräuchlich.
Es gibt allerdings auch noch eine andere Erklärung historischen Hintergrunds. Als die Iberische Halbinsel unter den Katholischen Königen wieder vereint wurde, verboten diese jede andere Religion, welche nicht katholisch war. Viele Juden, die ihre Familien und Geschäfte in Spanien hatten, konvertierten ehrlich zum Christentum, viele andere bekannten sich zum Katholizismus einzig und allein, um der Vertreibung zu entgehen während sie weiterhin ihre jüdische Religion im verborgenen lebten. Die Heilige Inquisition – religiöse Gerichtsbarkeit, die sich in Spanien gegründet hatte, um die korrekte Ausübung der katholischen Religion zu sichern – begann schließlich an vielen dieser „falschen“ Christen zu zweifeln und traf eine praktische Entscheidung. Sie hängten in die Hauseingänge der Verdächtigen einen Schinken und die Bewohner mussten ab und an von ihm essen, um vor aller Augen zu beweisen, dass hier nicht die jüdischen Bräuchen befolgt wurde, indem der Schinken langsam aber stetig abnahm.
Die erste praktischere Erklärung ist heute wohl der wahre Grund dafür, dass man Schinken an die Decke hängt. Es ist weniger Exhibitionismus oder Dekoration, als vielmehr die korrekte Lagerung – obwohl man zugeben muss, dass es beim Tapas-Essen kaum etwas schöneres anzuschauen gibt, als ein paar saftige Iberische Schinken, die von der Decke baumeln. 🙂

Cocidito madrileño

Cuando en Madrid auf Deutsch enseñamos la ciudad de Madrid a nuestros clientes alemanes, éstos suelen coincidir en dos cosas: aquí se come muy bien, sin embargo, Madrid tiene un río ridículo comparado con sus caudalosos Rin, Danubio, Elba o Spree, por ejemplo. No les falta razón en ambas apreciaciones.
Ahora bien, siempre explico que el río Manzanares tiene tan poco cauce porque Madrid es la capital europea que se encuentra a mayor altitud. De ese modo, el nacimiento del río se encuentra muy cerca y, a falta de caudal, tenemos una de las mejores aguas de Europa. No hay mal que por bien no venga y el agua que se consume en Madrid proviene de la misma sierra y se capta del río Lozoya muy cerca de su nacimiento. Nuestra agua, para ser consumida, no necesita tantas depuraciones como en el resto del continente.
Este asunto puede parecer baladí pero es fundamental para nuestra gastronomía. Así como los maestros espaderos toledanos necesitaban la luz de su ciudad para discernir el verdadero color incandescente del metal para trabajarlo con éxito, el cocido madrileño necesita nuestra agua. Quienes saben de cocido bien lo tienen en cuenta. Vean si no qué es lo que opinan en La Bola, uno de los referentes del cocido en la capital durante varias generaciones.
En realidad, el cocido no consiste más que en rellenar una olla con todo tipo de carne y agua para conseguir un caldo. A la olla se le puede añadir (o no) legumbres o relleno, de hecho, lo que se ha añadido a lo largo del tiempo a los cocidos dependía mucho de la situación económica. Existen tantos cocidos como casas y en realidad distintos cocidos hay por toda España (lebaniego, maragato, montañés, pote gallego…) y por toda Europa (Pot-au-feu  en Francia o Steckrübeneintopf en Alemania). El cocido no es un invento propiamente madrileño.
Al parecer nuestro cocido, el propio de Madrid, procede de la Edad Media. La antigua “adafina” judía era un plato con garbanzos y carne de cordero que los judíos que habitaban en Castilla preparaban el viernes por la noche para no tener que encender un fuego en “sabath”, se dejaba la olla sobre las brasas del día anterior. Los que no eran judíos cristianizaron el plato añadiendo cerdo y embutidos lo que dio lugar a la famosa olla podrida, que no es que estuviera putrefacta, es que “poderida” significaba “poderosa”.
Y es que cuando en invierno Madrid amanece con su famoso cielo azul velazqueño, los vientos de la Sierra azotan la ciudad y apetece comer algo poderoso y contundente. Un cocido, en estas fechas, agrada a propios y a visitantes, en eso todos coincidimos. Hasta el próximo 31 de marzo, en Madrid estamos de enhorabuena pues los restaurantes más castizos se han puesto de acuerdo para reeditar la ruta del cocido.
Si vienen a Madrid estos días, disfruten de la ciudad, aprovechen para alegrar el espíritu con un buen trozo de historia en forma de cocido y sorpréndanse con las diversas formas de comerlo, según los restaurantes y su tradición.

Ein Mörder im Königspalast

Morgen ist der 161. Jahrestag des versuchten Mordanschlags auf Isabel II., Königin von Spanien, am 2. Februar 1852.

 

 

Reiterstatue vor dem KönigspalastAn diesem Tag feierte man eine Messe in der Kapelle des Königspalastes in Madrid, an der auch Ihre Majestät König Isabel II. teilnahm. Nachdem die Messe zu Ende war, zog sich die Königin in Ihre Herrschaftsräume zurück, als eine mit einem geistlichen Gewand gekleidete Gestalt auf sie zukam und Anstalten machte, ihr ein Schreiben zu überreichen. In dem Moment, als die Königin anhielt, um dem vermeintlichen Gesannten Aufmerksamkeit zu schenken, zog der Angreifer einen Dolch heraus, rammte ihn der Monarchin in die Brust und schrie: Nimm dies. Jetzt wirst du sterben“.

 

Wie war es möglich, dass der mit einem Mönchsgewand verkleidete Mann bis zu den Gemächern der Königin vordringen und ihr einen Dolchstoß versetzen konnte? In Wirklichkeit handelte es sich sich bei dem Gewand des Mörders um keine Verkleidung, sondern um einen tatsächlichen Kirchenmann: der Pfarrer Merino. Merino konnte ohne Probleme bis zur Königin gelangen, da zuvor eine Messe im Königspalast gehalten wurde, die auch für das madrilenische Volk zugänglich war. Die königlichen Herrschaften der Bourbonen haben in Spanien den Ruf, ihren Untertanen gegenüber zu offen zu sein und nicht den nötigen Abstand zu halten, den ihre Stellung verlangt. In diesem Fall machte Isabel II. von Bourbon nichts außergewöhnlich Gefährliches. Die Schuld trifft vielmehr ihre Beschützer, da sie keine Gefahr in einem Kirchenmanne sahen. Es war letztendlich die Königin, die ihr eigenes Leben rettete, indem sie instinktiv ihre Brust dem Dolchstoß entgegenstreckte… und zwar an der Stelle ihres Korsetts, das dem Angreifer eine Art Schutzweste lieferte.
Es war nicht das erste Mal, dass man einen Anschlag gegen die Königin Isabel II. plante. Fünf Jahre zuvor versuchte ein gallicischer Unternehmer die Königin zu erschießen. Der Attentäter wurde zum Tode verurteilt. Mit der Zeit wurde die Strafe umgewandelt und an letzter Stelle wurde sie sogar entlassen. Der Pfarrer Merino sollte nicht so viel Glück haben.
Nach dem Dolchstoß fassten die Leibwächter der Königin Merino, verhörten ihn und zeigten ihn an. Der Versuch eines Königsmordes ist ein schwerwiegendes Verbrechen, Merino hingegen leugnete nichts, gab alles zu und wurde daraufhin zum Tode verurteilt. Merino konnte zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wissen, dass die Vollstreckung seiner Strafe so gnadenlos und demütigend sein würde. Sie degradierten ihn in einer Zeremonie mit dem Bischof und stutzten ihm die Haare, um die Tonsur zu beseitigen. Danach wurde er in einem blutbefleckten, gelben Gewand (Farbe des Verrats) auf einem Esel unter den Augen des Volkes durch die Straßen Madrids gejagt, um letzten Endes auf dem Schafott durch die Würgschraube zu sterben. Es handelt sich dabei um eine der schmerzhaftesten und eine vor allem spanische Hinrichtungsweise, die darin besteht, dem Angeklagten das Genick mit einer Schraube zu brechen, indem man diese in den Nacken dreht. Der Richter war damit noch nicht zufrieden und lies deshalb anordnen, den Körper des Toten nicht zu beerdigen, sondern einzuäschern und die Asche in der Luft zu zerstreuen.
Mit der Zeit erkannte man in Merino einen Mann, der im Alter seinen Kopf verloren hat. Eigentlich handelte es sich um einen Liberalen, der gegen die Besetzung des napoleonischen Heeres für sein Land kämpfte. Er hasste Fernando VII., Vater Isabel II., und die derzeitige Königin, da sie sich von den spanischen Prinzipien des Liberalismus‘ entfernten und zu einem mittelalterlichen Absolutismus zurückkehrten. Er nannte diese Könige Verräter Spaniens und wollte mit seinem Mordversuch einen Dienst für das Vaterland leisten.
Es gelang ihm jedoch nicht und er bezahlte hart dafür. Wenigstens verursachte sein Attentat gegen die Krone keine allgemeinen Kollateralschäden wie andere Anschläge, von denen wir berichten werden.

Un asesino en el Palacio Real

 

Mañana se conmemora el 161 aniversario del intento de asesinato de Isabel II, reina de España, el 2 de Febrero de 1852.

Ese día se celebraba en la capilla del Palacio Real de Madrid una misa a la que asistió su majestad la reina Isabel II. Al acabar la misa la reina se retiraba a sus aposentos cuando un individuo vestido con un traje de eclesiástico hasta los pies la abordó por el camino en ademán de reverencia, como si le fuera a entregar un escrito en las manos. En el momento en que la reina se paró para atenderle éste sacó un puñal y le atestó una puñalada en el pecho a la vez que gritaba „Toma. Ya eres muerta“.

¿Cómo pudo este hombre vestido de eclesiástico llegar hasta la reina y asestarle una puñalada? En realidad, el traje que llevaba el homicida no era un disfraz sino que se trataba en realidad de un cura: el cura Merino. Merino pudo llegar sin dificultad ante la reina porque se trataba de una misa en Palacio pero abierta al pueblo de Madrid. Los reyes Borbones en España tienen fama de ser demasiado abiertos con sus súbditos y de no guardar las necesarias normas de protocolo pero, en este caso, Isabel II de Borbón no hizo nada especialmente peligroso, fueron sus alabarderos los que no previeron el peligro en un miembro de la Iglesia. De hecho, fue la propia reina la que salvó su vida al reaccionar instintivamente ante el puñal con un gesto que hizo que éste se clavara en su pecho… y en una de las armaduras de su corsé, que fue lo que en última instancia le salvó la vida.
No fue la primera vez que se atentaba contra la reina Isabel II. Cinco años antes un empresario gallego disparó contra la reina. El empresario fue condenado a la pena de muerte pero, con el tiempo, su castigo fue conmutado y, en última instancia, indultado. El cura Merino no iba a tener tanta suerte.
Tras la puñalada, los guardas de la reina apresaron al cura Merino, le interrogaron y acusaron. El intento de regidio es un delito muy grave pero el cura Merino no negó nada, todo lo aceptó y fue condenado, por ello, a la pena de muerte. Lo que no podía imaginar Merino era que su pena de muerte fuera a ser tan humillante y tan descarnada. Fue degradado ante el Obispo en una ceremonia en el que se le arrebataba toda potestad como obispo, se le rapó el pelo para acabar con su tonsura. Tras esto, y vestido con un traje amarillo (color de la traición) manchado con sangre del matadero, fue llevado en burro por las calles de Madrid ante los ojos y los insultos del pueblo de Madrid enfurecido para, finalmente, ser ejecutado en el patíbulo a garrote vil, tipo de ejecución dolorosísima y eminentemente española que consistía en romper las cervicales del reo apretando un tornillo contra su cuello. No contento con esto, el juez en la sentencia ordena que su cuerpo no fuera enterrado sino incinerado y sus cenizas esparcidas al aire.
Visto con el tiempo, el juez Merino fue un hombre que al final de sus días perdió la cabeza pero que, en un principio, fue un buen liberal que luchó por su país en la invasión de los ejércitos de Napoleón. Contrario al absolutismo, detestó a Fernando VII, padre de la reina Isabel y a ésta misma por alejarse de los principios liberales de la nación española para volver a un absolutismo medieval. Siempre concibió a estos reyes como traidores a España y, consciente de que lo prenderían y ejecutarían, quiso hacer un servicio a la patria.
Le salió mal y pagó por ello. Al menos su atentado contra la corona no generó daños colaterales como otros de los que ya hablaremos.

 

Die perfekte Reise

Madrid auf Deutsch ist es sehr wichtig, dass die Reise und der Aufenthalt seiner Kunden in Madrid ein unvergessliches Erlebnis wird. Aus diesem Grund finden Sie hier Empfehlungen, die wir Ihnen für eine optimale Madrid-Besichtigung geben:

  • Dauer der Reise: Damit Sie Madrid in vollen Zügen genießen können und nicht nach Hause fahren, ohne die unerlässlichen Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen zu haben, empfehlen wir einen Aufenthalt von mindestens vier Nächten. Falls Sie für weniger Zeit kommen werden, achten Sie darauf, dass Sie sich nicht hetzen lassen. Genießen Sie die Aktivitäten, auf die Sie am meisten Lust haben und machen Sie sich Gedanken über einen zweiten Aufenthalt.
  • Planen Sie im Voraus: Überlegen Sie sich, was Ihnen gefallen würde. Madrid auf Deutsch kann auf Ihre Wünsche eingehen und Ihnen Vorschläge machen, wenn Sie uns Ihre Interessen im Voraus mitteilen. Sie müssen sich lediglich mit uns über das Kontaktformular in Verbindung setzen. Wir können Eintrittskarten für Sie besorgen, ohne dass Sie Ihre kostbare Zeit mit Schlange stehen verschwenden.
  • Geben Sie nicht mehr Geld aus als notwendig: Wenn Sie im Voraus planen, können Sie Zeit und Geld sparen. Wenn Sie uns einen Teil Ihrer Planung überlassen, garantieren wir Ihnen diese Geld- und Zeitersparnis. Außerdem garantieren wir Ihnen den günstigsten Preis der Touristenkarten, des Stadtrundfahrtbusses, der Transportmöglichkeiten und der Ausflüge ins Umland.
  • Nutzen Sie unseren Service: Madrid auf Deutsch ist nicht nur eine Reiseagentur, sondern das einzige Unternehmen, dass sich auf den deutschen Service in Madrid spezialisiert hat. Beachten Sie, dass unsere Stadtführungen die einzigen sind, die in Madrid auf Deutsch stattfinden. Wir kennen die Stadt wie unsere rechte Westentasche und zeigen Ihnen Orte, die Touristen normalerweise nicht auf eigene Faust entdecken. Über allem steht Ihre Zufriedenheit, die unser Unternehmensziel darstellt.
  • Essen Sie gut: Ein Spanier kann sich keine Reise vorstellen, in der das Essen keine wichtige Rolle spielt; versuchen Sie es auch! Gut essen bedeutet nicht zwangläufig viel Geld zu bezahlen. In Madrid gibt es viele Möglichkeiten, gut zu essen – man muss nur wissen WO. Wenn die Läden voll sind, ist dies meist ein gutes Zeichen bezüglich des Preisleistungsverhältnisses. Tapas-Essen ist eine der unerlässlichen Erfahrungen, die Sie in Madrid machen sollten: es ist günstig, schnell und eine in sich kulturelle Erfahrung. Falls Sie etwas besonderes möchten:
  • Gehen Sie abends aus: Wenn Sie in Madrid abends nicht ausgehen, zu Abend essen und danach das nächtliche Angebot kennenlernen, verpassen Sie die sogenannte „Seele“ der Stadt. Es spielt keine Rolle, wie alt oder jung Sie sind. Madrid hält für jeden etwas bereit und überzeugt durch seine Atmosphäre, Sicherheit und seinen Spaßfaktor. Falls Sie eine unvergessliche Nacht, inklusive besonderem Abendessen, erleben möchten, überlassen Sie nichts dem Zufall, sondern wenden Sie sich an uns. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
  • Madrid ist nicht nur eine Stadt: Nach einer langen Reise, um ins Zentrum Spaniens zu gelangen, sollten Sie die Möglichkeit, die wunderschöne Umgebung Madrids kennenzulernen, nicht verpassen: Das Kloster des Heiligen Lorenzo del Escorial kombiniert mit dem Valle de los Caídos, das unvergleichliche Toledo oder das romanische Segovia zusammen mit seinen kleinen Dörfern können eine tolle Alternative zur lauten Hauptstadt sein. Wir empfehlen Ihnen, einen Ausflug als letzten Teil Ihrer Reise zu machen.
  • Nehmen Sie sich Zeit für sich: Eine schöne Erfahrung kann es auch sein, nicht nur von Führern Faktenwissen aufzunehmen, sondern auch alleine durch die Gassen zu schlendern und selbst skurile Ecken zu entdecken. Lassen Sie sich von uns beraten, welche Stadtviertel sich besonders für einen Spaziergang eignen.
  • Egal wie oft Sie schon in Madrid waren, einen Grund für eine Führung gibt es immer. Sie werden sehen, dass es immer wieder neue Zonen zu entdecken gibt und die Dinge sich verändern. Madrid pulsiert im Geist der Zeit und erweitert stets sein Angebot.

    El Viaje Perfecto

    En Madrid auf Deutsch nos importa que nuestros clientes disfruten su viaje a Madrid y que su estancia en la ciudad se convierta en una experiencia inolvidable. Por eso les ofrecemos aquí una serie de consejos a seguir para garantizarles un óptimo disfrute de su visita:

  • Duración del viaje: Para poder disfrutar de Madrid con la certeza de poder visitar lo imprescindible que ofrece la ciudad aconsejamos un mínimo de cuatro noches. Si tiene pensado venir por menos tiempo no trate de ver todo a toda velocidad. Disfrute lo que más le apetezca y hágase a la idea de que acabará volviendo para descubrir aquello a lo que no le dió tiempo. Casi siempre sucede así.
  • Planifique mínimamente su viaje: Dé prioridad a aquello que le gusta. En Madrid auf Deutsch podemos organizar su viaje según sus preferencias. Sólo tiene que pedírnoslo y le enviaremos varias propuestas para elegir. Podemos conseguirle con anterioridad al viaje las entradas de aquello que desee visitar y podemos conseguir que no pierda su precioso tiempo esperando colas.
  • No gaste más de lo necesario: Una mínima planificación le permitirá ahorro de tiempo y dinero. Con solo contratar alguno de nuestros servicios tendrá la certeza de ahorro de tiempo y dinero. Les ofrecemos el precio mínimo garantizado en la obtención de tarjetas turísticas, bus turístico, transporte por la ciudad, ausflüge ins umland y nuestras guías en alemán son las únicas en esta lengua que se pueden contratar en Madrid.
  • Aproveche nuestros servicios: Madrid auf Deutsch no es solo una agencia de viajes sino la única empresa turística especializada en idioma alemán de la ciudad. Conocemos la ciudad y sus rincones secretos alejados de los circuítos turísticos convencionales. Nos interesa su satisfacción por encima de todo y les ofrecemos todo nuestro conocimiento de la ciudad para su mayor disfrute.
  • Coma bien: Un espanol no puede imaginarse un viaje en el que la comida no sea parte importante, inténtelo usted. Comer bien no significa comer caro. En Madrid hay una muy buena manera de saber dónde ir a comer. Si los bares o restaurantes están llenos, la relación calidad-precio suele ser muy buena. Ir de tapas es la experiencia perfecta para comer en Madrid: es barato, rápido y una experiencia cultural en sí. Si desea algo en especial:
  • Salga de noche: Irse de Madrid sin ir a cenar y salir después a descubrir su fabulosa oferta nocturna es como perderse el alma de la ciudad. Da igual la edad que uno tenga, Madrid siempre está animado de noche, es seguro y divertido. Si desea una noche especial con una cena concerta en especial, no se decida a ciegas, pídanos consejo. Aquí estamos para ayudarle.
  • Madrid no es solo la ciudad:Si ya ha hecho un largo viaje para estar aquí, y dispone de tiempo, no puede dejar de visitar las maravillas que rodean nuestra ciudad: El Monastrio de San Lorenzo del Escorial con el Valle de los Caídos, la incomparable Toledo o la romana Segovia junto a otros pueblos de alrededor pueden ser una alternativa placentera al bullicio de la capital. Eso sí, resérvese esos viajes para los últimos días.
  • Resérvese un tiempo para usted: Una buena planificaión ha de contar con que lo bueno de una ciudad no viene siempre de manos de guías sino de la propia expriencia de pasear y descubrir rincones especiales por uno mismo. Eso sí, déjese aconsejar por nuestros expertos a la hora de saber qué zonas son más amables para pasear y descubrir.
  • Da igual cuántas veces haya estado en Madridpara reservar un tour por la ciudad. Siempre descubrirá zonas nuevas o habrá cosas que hayan cambiado desde su anterior visita. Madrid es una ciudad en constante movimiento y es muy fácil perderse ante su numerosa oferta.